Feiertage

Liebe Freunde der deutschen Sprache,

Ab dem 31. Dezember ist das SLZ Bischkek wegen Feiertagen geschlossen!

Wir wünschen einen guten Rutsch ins neue Jahr und  freuen uns, euch auch im nächsten Jahr wieder am 8. Dezember  im SLZ begrüßen zu dürfen!

Euer SLZ-Team

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Kaffeeklatsch im SLZ // Weihnachtsfeier

Liebe Freunde der deutschen Sprache,

nächsten Freitag um 17 Uhr findet wieder der allwöchentliche Kaffeeklatsch statt. Dieses Mal in besonderer Form, denn da der 24. Dezember nun wirklich nicht mehr weit entfernt ist, wollen wir eine kleine Weihnachtsfeier veranstalten.

Wir werden Plätzchen essen und Weihnachtskarten basteln. Ihr seid alle herzlich eingeladen!

Wir freuen uns auf ein gemütliches vorweihnachtliches Beisammensein,
Anne und das SLZ-Team Bischkek

In der Weihnachtsbäckerei – Plätzchenbacken im Deutschen Haus!

Liebe Freunde der deutschen Sprache,

am kommenden Dienstag, den 11.12.2018, wollen wir uns um 17 Uhr im Deutschen Haus in Bischkek (Kreuzung Ахунбаеба/Манас) treffen und gemeinsam Plätzchen backen – und natürlich probieren;-)

In der Zeit vor Weihnachten werden in Deutschland Plätzchen gebacken und vor allem an den winterlichen Adventssonntagen bei gemütlichen Treffen mit der Familie oder mit Freunden gegessen.
Am Dienstag werden wir drei verschiedene Plätzchen backen, die in der Weihnachtszeit sehr beliebt sind: Spekulatius, Vanillekipferl, Kokosmakronen.

Wir freuen uns auf Euch!
Anne und das SLZ-Team

 

Eindrücke vom Tag der Offenen Tür im SLZ

Filmklub im SLZ am 15.12.2018 // Das weiße Band

Draußen ist es kalt, es schneit und friert immer wieder, wir sind mitten im Winter, Weihnachten und das neue Jahr nahen – wie gemütlich ist es da, am Wochenende gemeinsam Filme zu schauen!

Der nächste Filmklub findet am Samstag, den 15.12.2018, von 14 bis 17 Uhr im SLZ statt. Gezeigt wird der Spielfilm „Das weiße Band“ von Michael Haneke aus dem Jahre 2009. Der Film wurde für mehr als 70 Filmpreise nominiert, von denen er mehr als 40 gewann (unter anderem die Goldene Palme der Internationalen Filmfestspiele von Cannes und den Golden Globe Award).

Der Film spielt 1913 in Norddeutschland – ein Jahr vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Im Zentrum des Geschehens steht das fiktive Dorf Eichwald in Norddeutland, östlich von der Elbe. Erzählt wird die Geschichte retrospektiv vom Lehrer des Dorfes. Wir bekommen einen Einblick in den Alltag der Dorfgemeinschaft: Pastor, Arzt und Lehrer treten als handlungstragende Personen auf, ebenso die Baronsfamilie. Nacheinander ereignen sich merkwürdige Unfälle in dem kleinen Dorf, für die niemand eine Erklärung findet.

Und er erzählt nicht nur eine Geschichte, zeigt nicht nur Bilder eines vergangenen Jahrhunderts – Hanekes „Das weiße Band“ taucht das Publikum ein in eine bedrückende, triste Atmosphäre und hartes soziales Klima – ein optimaler Nährboden für die Ausbildung des sogenannten autoritären Charakters: sadistisches Verhalten in Folge einer repressiven Erziehung.

Der Regisseur Michael Haneke selbst sagt in einem Interview über seinen Film Folgendes:

„Ideologie ist eine verabsolutierte Idee. Überall, wo es Unterdrückung, Demütigung, Unglück und Leid gibt, ist der Boden bereitet für jede Art von Ideologie. Deshalb ist ‚Das weiße Band‘ auch nicht als Film über den deutschen Faschismus zu verstehen. Es geht um ein gesellschaftliches Klima, das den Radikalismus ermöglicht. Das ist die Grundidee.“*

Der Film wird mit deutschen Untertiteln gezeigt!

Beachtet bitte, dass der Film Überlänge hat (Laufzeit: 144 Minuten).

* https://web.archive.org/web/20110531210105/http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=997

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TRAILER ZUM FILM:
https://www.youtube.com/watch?v=2aaapMYGBJs

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KRITIKEN:

„Vorkriegsgeschichten werden gern so erzählt, als sei der Krieg eine Art Bestrafung für das zügellose, unverantwortliche, ausschweifende Leben, das die Hauptfiguren im Frieden führten. „Das weiße Band“ tut das Gegenteil: Der Krieg ist hier die Bestrafung für ungelebtes und versäumtes Leben. Oder vielleicht ist er, von Hanekes Standpunkt her, auch die perfide Belohnung dafür.“

— Peter Kümmel (Zeit Online)
https://www.zeit.de/2009/42/Das-weisse-Band

„Die blendend schönen hyperrealistischen Bilder Hanekes, die Landschaften in kunstvolle Radierungen verwandeln, jedes Detail, jede Gesichtsregung registrieren, könnten Aufklärung betreiben, könnten ohne weiteres die Beweise dafür vorlegen, wo sich das Wahnhafte vom Normalen trennt. Doch der erklärte Realist Michael Haneke besteht auf dem Geheimnis, bedient sich lieber der Erzählmuster des Fantasygenres, vielleicht um seiner Grundidee, den »gemeinsamen Nenner« terroristischer Taten aufzudecken, die schärfste Waffe zuzuliefern: die Aufstachelung des Zuschauers. Die Reibungsfläche zwischen der auf Wahrhaftigkeit pochenden Ästhetik eines August Sander – eine so noch nie dagewesene, mittels digitaler Technik erzielte Schwarz Weiß Fotografie – und der fehlenden narrativen Auflösung des ungeheuren Geschehens, mag dem atemberaubenden Suspense des Films zugutekommen. Inwiefern die Schönheit der Bilder, das außerordentliche Filmkunstwerk, das dem absoluten Formwillen des Regisseurs geschuldet ist, doch eher zum Sattsehen statt zum Nachdenken auffordert, bleibt jedoch die große Frage. Für ein »billiges« Dokudrama ist sich Michael Haneke jedenfalls zu schade. Als Film- oder Kunstwerkerklärer, steht er, wie er selbst sagt, ebenso wenig zur Verfügung.“

— epd Film
https://www.epd-film.de/filmkritiken/das-weisse-band-eine-deutsche-kindergeschichte

„Man könnte „Das weiße Band“, diese stille Folterballade in Schwarzweiß, angesiedelt am Vorabend des Ersten Weltkriegs, ein Historiendrama nennen. Man sollte aber nicht darauf hoffen, dass der Film den momentan gültigen Regeln des Genres folgt. Regisseur Michael Haneke zwingt uns dazu, das Sehen neu zu lernen. Schließlich leben wir in Zeiten, in denen das deutsche Kino und das deutsche Fernsehen eine Art Geschichtsunterhaltung kultiviert haben, die uns die zentralen Daten und Verstrickungen meist in einem bunten Strauß aus Kostümen und folkloristischen Darbietungen reicht.“

— Christian Buß (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/kultur/kino/oscar-kandidat-das-weisse-band-monster-im-dorf-a-654825.html

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Wir freuen uns, Euch am Samstag, den 15.12.2018, von 14 bis 17 Uhr zu Film und Gespräch begrüßen zu können!

Anne und das SLZ-Team Bischkek

Tag der offenen Tür

Herzliche Einladung zum festlichen Tag der offenen Tür im Sprachlernzentrum Bischkek, Vertragsparthner des Goethe-Institus! Wann: ab 11:00 bis 17:00, 06. Dezember 2018  Adresse: Togolok Moldo 60a Sprachlernzentrum in Bischkek

Einschreibung für Intensivkurse am SLZ Bischkek

Liebe Freunde, die Einschreibung für die Winterintensivkurse hat begonnen! Die Intensivkurse werden für die Niveaustufen A1.1 und A1.2 angeboten. Sie finden im Zeitraum vom 3. bis 27. Dezember am SLZ Bischkek statt.

Einschreibung

Der Wintertrimester beginnt am 14. Januar 2019!

Die Anmeldung für die Winterskurse beginnt ab dem 10. Dezember 2018. Bis zum 14. Dezember 2018 können Sie sich für alle Niveaus einschreiben. Beachten Sie bitte unsere neue Preise für 2019!
Wir freuen uns auf Sie!

Neue Prüfungspreise im Goethe-Institut

Liebe Freunde,

hier finden Sie eine Übersicht über die neue Prüfungspreise des Goethe-Institut.

SLZ Astana

Öffnungszeiten des SLZ Bischkek zur Einschreibung für das 3. Trimester 2018

Liebe Freunde, wir sind zurück aus dem Urlaub und die Einschreibung für das dritte Trimester hat begonnen!